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Geschichte der Feuerwehr Kappl

 

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kappl

Gründung

Vor nunmehr 125 Jahren wurde die Freiwillige Feuerwehr Kappl gegründet. Wie aus dem Gründungsprotokoll der Feuerwehr (eine Abschrift ist im Besitz des Tiroler Landesarchivs.) hervorgeht, wurden 1892 die wichtigsten Vorbereitungen zur Gründung getätigt. So wurde bereits in diesem Jahr, unter der Leitung des Gemeindevorstehers Johann Ladner, die Wahl des Feuerwehrhauptmannes Gottfried Ladner(„Lenza“) und dessen Beimänner Franz Kleinheinz und Josef Jähle durchgeführt. Gleichzeitig wurden auch eine tragbare handspritze und eine fahrbare Vier-Mann-spritze (Beide weisen die Jubiläumsfestschrift 2017 36 aufgemalte Jahreszahl 1892 auf) für die Feuerwehr angeschafft. Die eigentliche Gründungsversammlung fand schließlich am 22. Jänner 1893 im Gasthaus des Josef Jähle statt, wobei wegen der schlechten Straßenverhältnisse lediglich ca. 30 Personen anwesend waren. So erfolgte an diesem Tag die endgültige Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kappl, wobei sich 26 Mitglieder durch Handschlag und Wort zur Feuerwehr verpflichteten. Aus dem Vereinskataster ist dann ersichtlich, dass sich die Zahl der Feuerwehrmitglieder noch im Jahr 1893 auf 53 erhöhte.

pumpen 1892

Pumpen aus dem Gründungsjahr 1892

 

DIE ULMICHER FEUERPOLIZEIVERORDNUNG AUS DEN JAHREN 1705, 1706 und 1798

Brände waren und sind stets leidvolle Einschnitte in das Leben eines Menschen. Ein Brand in einer Zeit, wo das Baumaterial großteils aus Holz bestand, die Gebäude sehr dicht beieinander standen, es noch keine Feuerversicherung gab, war die Not der Abbrändler wohl stets enorm. Aus dem 18. Jh. ist eine sehr wertvolle Ordnungsvorschrift der „Nachbarschaftulmich“ im Pfarrarchiv Kappl dokumentiert, die der damalige Bezirkshauptmann DDr. Walter Lunger im Gemeindeblatt Nr. 31 vom 5. August 1977 (auch wiedergegeben von OSR Josef Walser in der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der FFK) beschrieben hat. Darin heißt es u. a.:

„Die drei Dokumente der Ulmicher Feuerpolizeiverordnung stammen aus den Jahren 1705, 1706 und 1798 und geben Beschlüsse der Nachbarschaft Ulmich wieder, was in jedem Schriftstück betont wird. Beim Beschluss vom 19. 10. 1705 beschränkte man sich darauf, eine wöchentliche Kontrolle aller Küchenkamine einzuführen, wobei die Kontrolle von allen Nachbarn reihum, also in der „Rod“, zu erfolgen hatte. Erst 1706 stellt man dann Verhaltensregeln auf, deren Nichtbeachtung Strafe nach sich zog. 1798 wurde diese Feuerpolizeiverordnung (vielleicht war sie inzwischen vergessen worden) mit unwesentlichen Abänderungen wieder in Kraft gesetzt.“

ulmicher feuerpolizeiverordnungDie Ulmicher Feuerpolizeiverordnung von 1706

                    (Pfarrarchiv Kappl)

 

Aus der Chronik der FF Kappl

BEMERKENSWERTE EREIGNISSE

aus den vergangenen 125 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr KAPPL

 

1897:

In diesem Jahr wurde die Freiwillige FeuerwehrLangesthei gegründet. Erster kommandant war Adalbert Jueen von Außerlangesthei.

1898:

 Am 13. Juli 1898 kamen bei einem schrecklichen Brandunglück in Tschatscha drei Menschen (ein Erwachsener und zwei Kleinkinder) ums Leben.

1912:

Ein Großfeuer, das am 24. August 1912 in Ulmich ausbrach, vernichtete Haus und Hof der Familie Gottlieb Rudigier, und stieß die Familie in allergrößte Not.

1925:

Im Weiler Gasse brach am 24. Jänner Feuer in einem Doppelhaus aus, wobei in den ebenfalls niedergebrannten Wirtschaftsgebäuden 15 Tiere in den Flammen ums Leben kamen.

1927:

Am 5. November 1927 brannten innerhalb von zwei Stunden sechs Wohnhäuser und neun Wirtschaftsgebäude im Weiler Egg bisauf die Grundmauern nieder. Die Löscharbeiten, wozu auch die Wehren des ganzen Tales sowie von Landeck und Zams zu Hilfe eilten, gestalteten sich wegen dem enorm starken Wind und der Löschwasserknappheit äußerst schwierig. In diesem Jahr kaufte die Freiwillige Feuerwehr Langesthei eine Tragkraftspritze an.

1929:

Die erste Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr Kappl wurde am „hoacha“ von Pfarrer Plautz feierlich eingeweiht.

1938:

Die freiwilligen Feuerwehren wurden nach dem „Anschluss an das Deutsche Reich“als Vereine aufgelöst, wobei die Feuerwehrmitglieder zur „Feuerschutz-Hilfspolizei“ wurden. Der Kommandant wurde „Wehrführer“und hatte absolute Befehlsgewalt.

1952:

An der Stelle des alten Spritzenhauses wurde in Kappl ein neues Gerätehaus errichtet, wobei der alte Schlauchturm bestehen blieb.

1956:

Im Zuge der Einweihung des neuen Gemeindehauses und des neuen Pfarrwidums am 28. Oktober 1956 wurde auch die neue Motorspritze der FF Kappl eingeweiht.

1959:

In diesem Jahr wurde bei einem Großbrand in Sesselebene der ganze Weiler eingeäschert, wobei 18 Menschen obdachlos wurden.

1961:

Die FF Langesthei erhielt eine neue Motorspritze,eine „Rosenbauer Ts 8“.

1969:

im Weiler Wiese wurde am 11. August 1969 ein Doppelhaus ein Raub der Flammen.

1970:

Im Zuge einer Novellierung des Tiroler Landesfeuerwehrgesetzes gab die FF Langesthei ihre Selbstständigkeit auf und wurde als fünfte Löschgruppe (neben Kappl I, Kappl II, Perpat und Sinsen) in die Freiwillige Feuerwehrkappl integriert.

1971:

in diesem Jahr bekam die FF Kappl ihr erstes Feuerwehrauto – einen Land Rover 110.

1976:

Im Herbst dieses Jahres trieb ein Feuerteufel im Unterpaznaun sein Unwesen, wobei in der Zeit vom 25. september bis 11. November 1976 ein gutes Dutzend Städel angezündet wurden. Mit der Festnahme desgefürchteten Brandstifters ging „ein erleichtertes Aufatmen durch die Bevölkerung“ (Bürgermeister Josef wechner im Blickpunktvom 19. November 1976).

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Dankschreiben im Blickpunkt vom 19. November 1976

–BürgermeisterJosef Wechner

1978:

Erste Funkgeräte (ein mobiles und fünftragbare) wurden für die Feuerwehr bereitgestellt.

1979:

Zwei Wohnhäuser und fünf Wirtschaftsgebäude konnten am 16. August 1979 im abgelegenen und nur schwer erreichbaren Weiler Falgenair nicht mehr vor einem verheerenden Großfeuer gerettet werden.

1980:

Die neuen Gerätehäuser in Sinsen und Perpat wurden fertiggestellt.

1983:

Ein nach dem neuesten Standard ausgerüsteter Tanklöschwagen (Magirus TLFA-2000) wurde (auch unter Zuhilfenahme beträchtlicher Eigenmittel der Feuerwehr) angekauft.

1984:

Die neue Feuerwehrhalle, integriert im Mehrzweckgebäude, konnte am 28. Oktober 1984 feierlich von Pfarrer Ulrich Obrist eingeweiht werden.

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Bei der Einweihung der neuen Feuerwehrhalle

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Einweihung des TLFA-2000 am 28. Oktober 1984

1985:

Durch das Rasche eingreifen von ca. 100 Feuerwehrmännern aus Kappl, Langesthei, See und Landeck konnte bei einem Brand am 10. November 1985 in Unterholdernach ein Übergreifen auf Wohnobjekte vermieden werden.

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Brand von Wirtschaftsgebäuden in Unterholdernach

1986:

Die Feuerwehrfahne (auf einer Seite die Pfarrkirche, auf der anderen Seite das Feuerwehr- und Gemeindewappen, der Hl. Florian mit dem Wahlspruch: „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“), Fahnenpatin ist Frau Agnes Rudigier, wurde am 20. Juli 1986 feierlich eingeweiht. Die Finanzierung der Fahne und darüberhinaus auch noch die Bezahlung der neuangeschafften Motorspritze „Ziegler Ts 6“ konnte durch das überaus großzügige Spendenaufkommen der Bevölkerung bewerkstelligt werden.

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Fahnenweihe am 20. Juli 1986 durch Egon Pfeifer

1988:

Für die Löschgruppen Sinsen, Perpat und Langesthei wurde je ein Kleinlöschfahrzeug(Vw-Doppelkabiner) angeschafft.

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Bild der drei Doppelkabiner

1991:

Im Feuerwehrgebäude wurde der Schulungs- und Aufenthaltsraum ausgebaut. Die Löschgruppe Sinsen erhielt eine neueTragkraftspritze.

1992:

Das Jahr 1992 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Jubiläum der Kappler Feuerwehr. Drei Schwerpunkte wurden anlässlich dieses Jubiläums gesetzt:
1. Erstellen einer Festschrift durch OSR VD Josef Walser sowie Beginn der Feuerwehrchronik.
2. Jubiläumsfest im Dorf und am Kirchplatz vom 17. bis 19. Juli 1992.
3. Gemeinschaftsausstellung Zivilschutz im Gebäude der Hauptschule.

1993:

Im Jänner 1993 wurde das neue Einsatzfahrzeug LFA-B mit Bergeausrüstung (Seilwinde, Lichtmast, Bergeschere, Spreizer, Einbaugenerator) von der Firma Marte (Vorarlberg) geliefert und am 25. April 1993 feierlich eingeweiht.

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Löschfahrzeug LFB-A

1996:

Durch einen Brand wurde am 8. Februar1996 die Ulmicher Säge (Zimmerei Jäger) schwer in Mitleidenschaft gezogen. 120 Feuerwehrmänner aus dem ganzen Paznaun sowie aus dem Raum Landeck bekämpften das Großfeuer. Am 25. August 1996 wurde die neue Drehleiter (mit Korb und Krankentrage) von Pf. Ulrich Obrist eingeweiht. Die Drehleiter war zu diesem Zeitpunkt 11 Jahre alt und wurde von der FF Ischgl angekauft.

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 Drehleiter DL-K 18, Baujahr 1986

1999:

Von Ende Jänner bis Ende Februar 1999 war die FF Kappl besonders durch „Technische Einsätze“ (Straßenabsperrung, Straßensicherung, Stromversorgung, Lebensmittelversorgung, ...) wegen den langanhaltenden Schneefällen und der damit enorm großen Lawinengefahr sehr gefordert. Am 23. und 24. Februar starben bei schrecklichen Lawinenunglücken 38 Menschen in Galtür und Valzur

2000:

Zu Beginn dieses Jahres kam die Bergeschere der Freiwilligen Feuerwehr Kappl gleich dreimal (u. a. bei einem schweren Busunfall in der „Pigs Au“) zum Einsatz. Der Ankauf eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges (Vw-Bus) wurde gänzlich aus der Feuerwehrkassa bestritten.

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MTF, Baujahr 2001

2001:

Feuerwehrhalle als Gotteshaus!
Wegen der Renovierung unserer Pfarrkirche fanden die Gottesdienste von Mai bis Oktober in der Feuerwehrhalle statt.

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Die Feuerwehrhalle als Gotteshaus

(Foto von Albert Spiss)

2002:

Das 110-Jahr-Jubiläum fand am 20. und 21.2002  in der Fliesenau in Form eines „Wiesenfestes“ statt.

2003:

Nach 25-jähriger kommandantentätigkeit gab Manfred Juen seine Verantwortung an seinen Nachfolger Stefan Kleinheinz („Burgalas“) ab. Auch kommandant-stellvertreter Johann Pfeifer stellte sich nicht mehr der Neuwahl – an seiner Stelle wurde Johannes Gander kommandant-Stellvertreter. Neuer Schriftführer wurde anstelle von Othmar Rudigier Markus Rudigier. Lediglich Kassier Alois Siegele blieb im Amt.

2005:

Lang anhaltende und ergiebige Regenfälle 2005: („In 24 stunden fiel etwa so viel Regen, wie sonst in einem ganzen Sommermonat“ –Alfred Neururer/Wetterdienststelle Innsbruck) führten im Paznaun zu verheerenden Verwüstungen. in kappl wurden über 70 Wohnhäuser beschädigt. 200 Personen mussten evakuiert werden. Besonders die Ortsteile Nederle, Sinsnerau, Wiese, Brandau und Holdernach wurden vom Jahrhunderthochwasser („im Paznaun handelt es sich um ein 5.000-jähriges Hochwasser ereignis“ – Minister Josef Pröll) schwerstens heimgesucht. Viele Feuerwehrmänner waren selbst vom Unglück betroffen; alle halfen bis zur totalen Erschöpfung der notleidenden Bevölkerung.

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Notbrücke Diasbach

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Kapplerhof - Weiler Wiese

2006:

Drei neue Schmutzwasserpumpen wurden am 22. Juni 2006 in der Feuerwehrschule Telfs der FF kappl übergeben. Die neue Homepage: www.feuerwehr-kappl.at ging online.

2007:

Eine Wärmebildkamera vom Typ „BullardT4“ wurde angekauft. Sie bringt viel Sicherheit für den Atemschutztrupp. Gefahrenstellen und vermisste Personen können damit viel schneller gefunden werden.

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Wärmebildkamera

2008:

Die Freiwillige Feuerwehr bekam ein weiteres leistungsstarkes Feuerwehrauto – ein TLFA 2000 - 200 (Wassertank mit 2.000 Liter, 200 Liter Löschschaum), wobei ein IVECO Trakker das Trägerfahrzeug ist und am 21. september 2008 eingeweiht wurde.

2009:

Erstmals wurden anlässlich der Jahreshauptversammlung am 25. November 2009 vier junge Frauen in die Freiwillige Feuerwehr Kappl aufgenommen.

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Einweihung des TLFA 200-2000

2010:

Einmal mehr kam es am 12. Juli 2010 zu einem schweren Unwetter mit Hagelschlag im Bereich Dias, wodurch u. a. der Diasbach und der Mühlbach zu zerstörerischen Ungetümen wurden. Allein der Diasbach beförderte an diesem Tag ca. 50.000 bis 70.000 m3 Geröll und Schlamm zu Tal. Minuten nach dem Sirenenalarm rückten alle Feuerwehren des Tales aus, Straßen wurden gesperrt, Keller ausgepumpt und ca. 250 Personen wurden aus ungefähr 50 Häusern evakuiert.

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Silvrettastraße – Auffahrt Kappl

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Weiler Lochau

2012:

Von den 36 Alarmierungen in diesem Jahr wurde die FF kappl 22-mal zu Technischen Einsätzen gerufen, was die enorme Bedeutung einer breit gefächerten Ausbildung der Feuerwehrmitglieder unterstreicht.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 21. November 2012 gab Kommandant Stefan Kleinheinz nach 10-jähriger Tätigkeit als Kommandant der FF Kappl seinen Abschied aus dieser Funktion bekannt. Bei der Neuwahl, durchgeführt durch Bürgermeister Helmut Ladner, wurde Johannes Gander zum neuen kommandanten und Thomas Ladner zu seinem Stellvertreter gewählt. Dem lange und sehr verdienstvollen Kassier Alois Siegele folgte Jürgen Partoll. Lediglich Markus Rudigier blieb wie bisher Schriftführer.

2013:

An der Drehleiter (Baujahr 1986) nagte der Zahn der Zeit und besonders rost machte dem Fahrzeug zu schaffen. Deshalb wurde das Fahrzeug in Deutschland generalsaniert und die Ausstattung auf den neuesten stand gebracht.

2013 wurden bereits 30 Feuerwehrmitglieder mit einem „Pager“ (stille Alarmierung durch die Leitstelle Tirol) ausgestattet.

pager

2016:

„Dienstausweis-Neu“ als Feuerwehr-Card. Der Feuerwehrpass in Papierform ist ab 1. Jänner 2016 nicht mehr gültig, daher erhält jede(r) Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau eine sogenannte „Feuerwehr-Card“, mit der er/sie sich zu kursen an der LFs Tirol bzw. zu Bewerben und Leistungsprüfungen anmelden kann.

2017:

Vom 16. bis 19. Juni 2017 feiern die Musikkapelle Kappl und die Freiwillige Feuerwehr Kappl gemeinsam ihr 200-jähriges bzw. 125-jähriges Bestandsjubiläum in einem groß angelegten Jubiläumsfest.

Feuerwehrleistungsabzeichen der Freiwilligen Feuerwehr Kappl

Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold

Das Feuerwehrleistungsabzeichen ist ein Einzelbewerb. Das heißt, die Bewerber treten einzeln zum Bewerb an und nicht in der Gruppe, wie bei Bronze und Silber. Der Bewerb findet alle zwei Jahre in der Landesfeuerwehrschule Tirol statt und wird in acht Stationen aufgeteilt, die der Bewerber erfolgreich absolvieren muss. In den Anfängen war eine der acht Stationen noch ein Zielspritzen, auch eine Hausaufgabe war zu erledigen. (Nach und nach wurde der Bewerb den Zeiten angepasst, und Änderungen gemacht.) Zur heutigen Zeit sind es nur mehr sieben Stationen, diese sind:

  • Ausbildung in der Feuerwehr
  •  Berechnen – Ermitteln – Entscheiden
  •  Brandschutzplan
  •  Formulieren und Geben von Befehlen
  •  Führungsverfahren
  • Verhalten vor der Gruppe
  • Fragen aus dem Feuerwehrwesen

Das Leistungsabzeichen in Gold wird auch als Feuerwehr-Matura bezeichnet.

Das Leistungsabzeichen in Gold haben in der Feuerwehr Kappl folgende Personen absolviert:

1970 Franz Kerber, Labebene1970 (nicht mehr Mitglied in der Feuerwehr)

1978 Manfred Juen, Holdernach

1982 Engelbert Siegele, Lochau

1982 Josef Ladner, Höferau

1984 Gottfried Jehle, Nederle

1986 Ewald Jehle, Ballestadele

1992 Franz Juen, Bild

1992 Johann Gander, Gasse

1992 Thomas Ladner, Nebenau

1996 Markus Kolfer, Dorf

1996 Helmut Pöll, Platwies (jetzt bei der FF Galtür)

1996 Hans-Walter Wachter (damals noch bei der FF Mathon)

1998 Stefan Kleinheinz, Dorf

2008 Jürgen Stark, Ulmich

Bewerbe der Freiwilligen Feuerwehr Kappl

Die Feuerwehr kappl hat ihren ersten Leistungsbewerb im Jahr 1968 absolviert und ist bis heute aktiv bei Bewerben vertreten.

Landesbewerb in Bronze und Silber

Beim Landesbewerb in Bronze und Silber tritt eine Gruppe einer Feuerwehr mit neun Mann an. In Silber werden die Funktionen ausgelost. Seit dem Jahre 1968 bis heute nahmen zahlreiche Gruppen aus der Feuerwehr Kappl am Landesbewerb teil um das Abzeichen in Bronze und Silber zu erlangen.

bewerbsgruppen 1970

Bewerbsgruppen 1970

Eine Gruppe aus Kappl nahm an allen Landesbewerben in Österreich teil. Auch in Vorarlberg ist die Gruppe mehrere Jahre angetreten.

leistungsabzeichen

gruppe teilnehmer

Die Gruppe bestand aus folgenden Mitgliedern:

GK – Manfred Juen

ME – Engelbert Siegele

Johann Pfeifer

MA – Josef Juen

1 – Josef Handle

2 –Walter Ladner

3 – Josef Ladner

4 – Josef Huber

5 – Tobias Schweighofer

6 – Alois Siegele

In dieser Besetzung nahmen sie an den meisten Bewerben, sowohl beim Landesbewerb als auch bei den Bezirksbewerben, teil. Die Gruppe fuhr auch Nach Südtirol und nach Bayern, um an den Leistungsbewerben teilzunehmen.

silber suedtirol

Silber - Südtirol

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Silber - Bayern

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Nesselwang - Bayern

1993 qualifizierte sich eine Gruppe aus Kappl für den Bundesleistungsbewerb in Hallein (Salzburg). Dazu musste man drei Jahre vorher immer unter den besten zehn Gruppen bei Landesbewerben sein. Die Gruppe qualifizierte sich in Silber.

Hallein Salzburg

Hallein - Salzburg

Das Abzeichen des Bayrischen Landesverbandes in Bronze, Silber und Gold machten folgende Mitglieder:

GK – Engelbert Siegele

ME –Armin Rudigier

MA – Adolf Jörg

1 – Max Sailer

2 – Michael Kassler

3 – Johann Gander

4 – Serafin Fritz

5 – ThomasLadner

6 – Ludwig Fritz

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Nesselwang – Bayern

2003 qualifizierte sich nochmals eine Gruppe aus Kappl für den Bundesbewerb in Innsbruck. Die Gruppe qualifizierte sich in Bronze. Bis heute nahmen immer wieder Gruppen aus Kappl am Landesbewerb teil, um das Abzeichenin Bronze und Silber zu erlangen.

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Bundesbewerb – Innsbruck

 

Bezirksnassleistungsbewerb

1982 fand der erste Bezirksnassleistungsbewerb des Bezirkes Landeck in Kappl statt. Es nahmen daran fünf Gruppen aus Kappl teil. 1992, 2000, und 2009 wurde der Bezirksnassleistungsbewerb in Kappl ausgetragen. Auch heuer zum Jubiläum wird der 34. Bezirksnassleistungsbewerb in Kappl durchgeführt.

Kappl hatte immer eine starke Gruppe und konnte so den Bezirkssieg mehrere Male mit nach Hause nehmen, die ersten 15 Bewerbe in Folge. Seit dem Jahr 2014 wird der Bezirkssieger in einem KO-Bewerb ermittelt, die besten acht Gruppen des Bezirkes qualifizieren sich für den KO-Bewerb.

 

Landesnassparallelbewerb

Der 1. Landesnassparallelbewerb fand 2009 in Tux, im Zillertal, statt. Es können nur die besten 32 Gruppen aus Tirol teilnehmen. Die Gruppen werden aus Bezirksnassbewerben ermittelt. Im Bezirk Landeck können sich drei Gruppen qualifizieren.

2009: Zwei Gruppen –Tux im Zillertal

2010: Zwei Gruppen –Neustift im stubaital

2012: Eine Gruppe – Münster

2014: Eine Gruppe –Aschau im Zillertal

2016: Zwei Gruppen –Abfaltersbach in Osttirol

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landesnassparallelbewerb1

 

Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung

Technische hilfeleistung ist eine Leistungsprüfung in der eigenen Gemeinde und wird mit den eigenen Geräten durchgeführt. Es gibt die Stufe 1 in Bronze, Stufe 2 in Silber und stufe 3 in Gold. Wenn eine Gruppe in einer Stufe antritt, so kann sie die 2. Stufe erst in zwei Jahren machen. Es ist ein Gruppenbewerb mit zehn Mitgliedern. In Kappl fand im November 1995 die erste Leistungsprüfung in Bronze statt. Mitglieder, die das Leistungsabzeichen in Gold gemacht haben:

Ludwig Fritz

Johann Gander

Josef Handle

Ernst Hauser

Ewald Jehle

Manfred Juen

Stefan Kleinheinz

Markus Kofler

Thomas Ladner

Dieter Pfeifer

Johann Pfeifer

Harald Sailer

Oskar Sailer

Wolfgang Sailer

Engelbert Siegele

Georg Siegele

 

Atemschutzleistungsprüfung

Die Atemschutzleistungsprüfung wird mit einer Truppstärke von drei Mann ausgeübt. Die Leistungsprüfung findet einmal pro Jahr im Bezirk Landeck statt. Die Teilnehmer die Bronze gemacht haben können erst nach einem Jahr Pause zu Silber antreten. Nach sechs Jahren kann ein Trupp das Leistungsabzeichen in Gold erreichen.

Der erste Trupp aus Kappl hat im Jahr 2004 das Bronzeabzeichen erreicht.

 

Folgende Mitglieder haben das Leistungsabzeichen in Gold erreicht:

Johannes Fritz

Martin Grissemann

Franz Huber

Reinhard Jehle

Johannes Jörg

Markus Kofler

Michael Ladner

Thomas Ladner

JürgenPartoll

Jürgen Stark

atemschutzleistungsprüfung1

atemschutzleistungprüfung2

 

Kuppelcup

Der 1. Bezirkskuppelcup de Bezirkes Landeck wurde 2014 in Kappl ausgetragen. Bei diesem Bewerb nehmen nur der Gk, MA, 3, 4, 5, 6, teil.

2014: In kappl nahmen zwei Gruppen aus Kappl teil und eine Gruppe erreichte den 2. Rang.

2015: In Ladis nahm eine Gruppe teil.

2016: In Faggen nahm eine Gruppe teil und gewann den 1. Rang.

kuppelcup

 

Strahlenschutzleistungsbewerb

Der Strahlenschutzleistungsbewerb wird in der Landesfeuerwehrschule abgehalten. Der Bewerb ist ein Einzelbewerb nicht in der Gruppe.

abzeichenübergabe strahlenschutz

2017 Abzeichenübergabe Strahlenschutz – Markus Huber

2015: Markus Huber machte das Leistungsabzeichen in Bronze.

2017: Markus Huber absolvierte erfolgreich das Abzeichen in Silber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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